Franziska Loos – “Generation Anything” - Back

Debütalbum von SAMEKA, einer deutschen Jazz-Rock-Band, die auf komplexe Rhythmen, pulsierende Riffs und Unisono-Linien, verfeinert mit orientalischen Einwürfen, setzt. Alle Stücke wurden von Bandleader Simon Zauels komponiert, der kürzlich in der Zeitschrift BASS PROFESSOR über sein neues Album berichtete und/oder bereits auf Festivals wie den „Jazzopen“ Stuttgart oder „Sharq Taronalari“ in Usbekistan, einem der größten Musikfestivals in Zentralasien, gespielt hat. Titel des Albums: Introducing SAMEKA. Der Fokustrack ist ‚Amoniti‘.

Der Fokustrack Amoniti zeigt das komplette Profil der Band und des Komponisten Simon Zauels. „Amoniti“ klingt rockig mit Einflüssen aus dem Jazz.

Actual Proof: Das Album beginnt mit der ersten Single „Actual Proof“, einem Cover von Herbie Hancock, um auf die Intention des Publikums einzugehen, bevor es direkt in die Eigenkompositionen übergeht, die alle von dem Bassisten und Bandleader Simon Zauels geschrieben und arrangiert wurden.

Sameka: Zweite Single der Band SAMEKA, die den Titel präsentiert, der dem Bandnamen gerecht wird. Das Stück mit dem Oud-Spieler Hesham Hamra zeichnet sich durch extreme Kontraste aus, die sich zwischen ruhigen, zarten Passagen und harten Riffs abwechseln.

Die Ideen zu den Kompositionen starten meist mit einer Basslinie auf der ich dann alles weitere Aufbau und entwickle, Melodie, Harmonie usw. Odd-Meters, komplexe Rhythmen, überlagerte Melodien und Unisono-Linien sind musikalische Schwerpunkte der Kompositionen. Daneben gibt es aber auch viel Improvisationen und jeder Musiker wird mindestens zweimal solistisch auf der CD gefeatured.

Alle Stücke sind quasi fertig komponiert und notiert, bevor ich die Noten den Musikern schicke. In den darauffolgenden Bandproben werden dann natürlich noch einige Dinge geändert und um arrangiert.

Die Idee mit Hesham Hamra, ihn als Gast zu featuren kam mir um noch eine weitere Farbe zu der Musik hinzuzufügen.
Einflüsse/ inspiriert von: Tigran Hamasyan, Chris Potter – Circuits